Österreich - Tannheimer Tal

Österreich - Das Tannheimer Tal im Winter

Das winterliche Tannheimer Tal in Tirol lässt sich aus verschiedenen Perspektiven erkunden – Schneeschuhwandern und Ballonfahren sind zwei Möglichkeiten.

Dauer: 3,27 Min.
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Polen - mit dem Hausboot unterwegs im Weichselwerder

Polen - Mit dem Hausboot im Weichselwerder

Mit dem Hausboot unterwegs im Weichselwerder im Norden Polens, einer im Vergleich zu Masuren touristisch noch wenig entdeckten Region.

Dauer: 3,20 Min.
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Österreich - Das Tannheimer Tal im Winter

Österreich - Tannheimer TalKlick und noch mal klick. Die vordere Lasche ein wenig strammer gezogen, schon hat Sepp Sint seine roten Schneeschuhe unter die Wanderstiefel geschnallt. Eine kleine Gruppe deutscher und schweizer Touristen macht es ihm nach. Monströs sehen sie aus, die Aluminium-Kunststoffgestelle, aber im Tiefschnee kommt man mit ihnen wunderbar voran ohne einzusinken. Teleskopstöcke helfen, die Balance zu halten. „Wenn Neuschnee gefallen ist, hat es der erste am schwersten“, erklärt Sepp: „Alle weiteren können der Spur folgen.“ Da der Rahmen des Schneeschuhs nach hinten offen ist, rutscht der Schnee bei jedem Schritt nach hinten ab und blockiert den Schuh nicht. Man gleitet fast über die weiße Fläche.
In den sechs Ferienorten des Tannheimer Tals, Grän-Haldensee, Nesselwängle-Haller, Schattwald, Tannheim, Zöblen und Jungholz leben 3.100 Einwohner. Dazu kommen 7.300 Gästebetten. Doch wer Remmidemmi und gigantische Diskos für Après-Ski sucht, der ist hier falsch. Es ist das Tal für Familien und ruhige Genießer. Es gibt 72 Kilometer geräumte Wanderwege. Das Loipennetz für Langlauf (klassische Technik und Skating) beträgt 140 Kilometer mit einem Höhenunterschied von maximal 50 Metern. Für Alpin-Ski stehen 55 Kilometer präparierte Pisten zur Verfügung.
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Mit dem Hausboot unterwegs im Norden Polens

PolenSanfte Wellen umspielen Natalias schneeweißen, über acht Meter langen Körper und schaukeln ihn leicht hin und her. Eine Woche lang wird sie mit uns im Weichselwerder im Norden Polens unterwegs sein. Sich in die Hände von unerfahrenen Skippern begeben, die gerade noch wissen, wo Backbord und Steuerbord ist, aber ansonsten keinerlei nautische Kenntnisse haben. Einen Führerschein benötigt man nicht, um das 12 PS starke Hausboot zu steuern. Um ein erstes Fahrgefühl zu bekommen, das Schalten und Bremsen zu lernen, ein bisschen über Schifffahrtzeichen zu erfahren, Knoten für das Anlegemanöver zu trainieren, dafür ist Lukasz Krajewski da. Vier Stunden lang übt er geduldig mit uns auf der Mottlau im Hafen von Gdansk (Danzig). Dann sind wir mit Natalia allein und nehmen Kurs auf die Weichsel. Danzigs Wahrzeichen, das Krantor, die Türme von Rathaus und Marienkirche verschwinden wie die Sonne im Dunst. Ein paar Schwäne begleiten uns, als wir in die Martwa Wisla, die Tote Weichsel, einbiegen. Nach einer Woche Skipper auf Zeit ist es fast ein Kinderspiel ein- und auszufahren aus den Schleusen. Schon kommen die Kräne der Danziger Werften wieder in Sicht. Ein letzter Knoten und Natalia liegt nach 200 Kilometern Mini-Kreuzfahrt wieder fest vertäut am Bootssteg - ganz zufrieden mit ihren beiden „Freizeitkapitänen“.
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