Bierwanderungen durch Salzburg
In der Bierhochburg Salzburg sind Hopfen und Malz noch nicht verloren. Auch Mozart labte sich schon am „flüssigen Brot“.
Dauer: 3,15 Min.
Copyright: Axel Baumann
Website: http://www.video-tv355.de
Internationales Wind- und Wassermühlenmuseum in Gifhorn
Es klappern die Mühlen... Ein Besuch im Internationalen Wind- und Wassermühlenmuseum in Gifhorn.
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Bierwanderungen durch Salzburg
In der Bierhochburg Salzburg sind Hopfen und Malz noch nicht verloren. Auch Mozart labte sich schon am „flüssigen Brot“.
Johanna Panholzer ist Sommeliere. Das ist in einem Weinland wie Österreich nichts Außergewöhnliches. Doch nicht der Wein ist ihr Metier. Sie verkostet Pils, Märzen, Zwickl, Bock- oder Weißbier. Johanna Panholzer ist Bier-Sommeliere und sorgt dafür, dass der Hopfentropfen nicht nur als Durstlöscher gesehen, sondern als „Kulturgut“ akzeptiert wird. „Bier ist ein aus Getreide mit Wasser gebrautes, mit Hopfen gekochtes, durch Hefe vergorenes alkoholhaltiges, schäumendes Getränk“, sinniert die ehemalige Bilanzbuchhalterin, die seit zehn Jahren Führungen durch die Trumer-Privatbrauerei, 15 Kilometer nördlich von Salzburg, anbietet. Zwar gehören nach dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516 nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe ins Bier. Aber auf die richtige Mischung und eine ganze Menge Fingerspitzengefühl kommt es an, damit der Gerstensaft zum Genussmittel wird und nicht zur Plörre verkommt, wie es im Mittelalter häufig der Fall war.
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Es klappern die Mühlen... Ein Besuch im Internationalen Wind- und Wassermühlenmuseum in Gifhorn.
Vor 47 Jahren begann die große Mühlen-Leidenschaft des Museums-besitzers Horst Wrobel. Der gelernte Schaufenster-dekorateur traf damals rein zufällig den letzten Windmühlenmüller im niedersächsischen Landkreis Wolfenbüttel. „Mein gesamtes Mühlenwissen habe ich durch viele Besuche in seiner Mühle erworben“, sagt Wrobel: „Seit dieser Begegnung ließen mich Mühlen nicht mehr los.“ 1974 machte er sich selbständig und gründete sein Museum. „Zunächst habe ich Modelle im Maßstab 1:25 gebaut. Diese Sammlung ist inzwischen auf rund 50 Stück angewachsen und im Ausstellungsgebäude zu besichtigen.“ Hier trifft der Mühlenkenner auf die Bremer „Mühle am Wall“, die Keukenhof-Mühle aus Holland, aber auch auf exotische Modelle aus Afghanistan, dem Iran, Ägypten, Südafrika, Rumänien, Skandinavien, Belgien, Irland und Großbritannien. „Mühlen haben viele Arbeiten verrichtet, nicht nur Getreide gemahlen“, erzählt Philipp Oppermann während des Rundgangs: „Weitere Anwendungsbereiche sind Öl pressen, Tuch walken, Tabak schneiden, Holz sägen oder die Bewässerung von Feldern.“
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